Konzerte 2017 in St. Quirin


Am Samstag, 29. April 2017, findet um 20 Uhr in der Reihe der "Konzerte in St. Quirin" die nächste Veranstaltung statt. Zu Gast ist der Gitarrist Roger Tristao Adao, der unter dem Titel "Bach & Barrios" Musik aus Deutschland und Paraguy präsentieren wird. Der Eintritt ist frei, um Spenden zur Finanzierung des Konzerts wird gebeten. Veranstalter ist der Förderverein 1000 Jahre Urkunde Aubing e.V.

Bachs Musik ist jedem ein Begriff. Die Gitarre in der heutigen Form ist erst ca. 1780 nach Deutschland gekommen. Daher hat er nichts für Gitarre komponiert, wohl aber für die Laute, die der Gitarre in Spielweise und Klang sehr ähnlich ist. So ist Bachs Lautenwerk – es sind 4 Suiten (BWV 995, 996, 997 und 1006a), ein dreisätziges Werk Präludium, Fuge und Allegro (BWV 998) sowie eine einzelne Fuge (BWV 1000) und ein kleines Präludium (BWV 999) – heute wesentlich häufiger von Gitarristen als von Lautenisten zu hören.

Das Programm des Konzerts stellt die Musik J.S. Bachs auf der Gitarre gespielt vor und zeigt seinen Einfluss auf einen der wichtigsten Komponisten für dieses Instrument, Agostin Barrios.

Barrios lebte in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts in Paraguay, Südamerika. Er war indianischer Abstammung, selbst Gitarrist und Komponist und soll der erste Gitarrist gewesen sein, der eine komplette Bach-Suite auf der Gitarre vorgetragen hat. In seinem Werk finden sich neben volkstümlichen Tänzen und Liedern auch Stücke wie ‘La Catedral’, ‘Madrigal’ oder z.B. ein Präludium mit dem Titel ‘Hommage a Bach’.

Die Musik von Agostin Barrios klingt natürlich ganz anders als die Musik Bachs, aber in einigen seiner Stücke hört man deutlich Bachs Einfluss und die anderen ergänzen sich wunderbar zur den Stücken des deutschen Meisters.

Konzertübersicht zum Download

 


Das Dorfmodell von Aubing ab sofort im Kulturzentrum ubo9


Zur Wiedereröffnung des Kulturzentrums ubo9 kehrt auch das Dorfmodell, das Aubing in der Zeit von 1810 zeigt, wieder an seinen ursprünglichen Platz zurück. Es war von Mitgliedern des Fördervereins zur 1000-Jahrfeier von Aubing im Jahr 2010 nach den ersten Katasterplänen von 1809/10 gebaut worden. Während der Renovierung von ubo9 stand es im Ärztezentrum Freiham.


Die Dokumentation der Ausstellungen zum Ensembleschutz ist erschienen


Mit der großzügigen Unterstützung der LH München wurde es jetzt möglich, die beiden Ausstellungen zum Ensembleschutz, die Ende März 2016 im Kulturzentrum UBO 9 gezeigt wurden. Ab sofort ist die Broschüre beim Vorstand, beim Aubinger Herstfest und dann in der Genossenschaftsbank München eG an der Bergsonstraße kostenlos erhältlich. Über diesen Link kann die Broschüre auch heruntergeladen werden.


Unsere aktuellen Aktivitäten zum Ensembleschutz des Dorfkerns


Der Förderverein ist gegenwärtig eng in die laufenden vorbereitenden Untersuchungen der Münchner Gesellschaft für Stadtsanierung (MGS) eingebunden. Durch diese Untersuchungen nach BauGB§141 Abs. 3, die der Stadtrat am 16.3.2016 für den Ortskern Aubing beschlossen hat, sollen Beurteilungsgrundlagen über die Notwendigkeit einer Sanierung, insbesondere über die denkmalschutzrechtlichen, sozialen, strukturellen und städtebaulichen Verhältnisse und Zusammenhänge gewonnen werden. Aufgrund seiner sehr guten Ortskenntnis und insbesondere wegen des langjährigen Engagements für den Ensembleschutz tritt der Förderverein als Berater für die MGS auf. Vor kurzem fand mit Mitarbeitern des Landesamts für Denkmalpflege, der MGS und dem Planungsbüro LARS Consult ein Rundgang durch den gesamten Ortskern statt, bei dem alle Gebäude nach den Gesichtspunkten denkmalgeschützt, strukturbildend und/oder ortsbildprägend bewertet wurden. Außerdem ist derzeit ein Konzept in Bearbeitung, das sich mit der Frage beschäftigt, wie und wann die Ergebnisse der laufenden, nicht nur auf den Denkmalschutz bezogenen Ergebnisse der Untersuchungen in den dafür vorgesehenen Öffentlichkeitsphasen vorgestellt und mit den Bürgern diskutiert werden sollen.


Unser Aubing - Zwischen gestern und morgen


Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege hat Anfang 2012 nur unter erheblichen Auflagen einer Fortsetzung des Ensembleschutzes für den ehemaligen Dorfkern Aubing zugestimmt. Im Blick auf die erneute Überprüfung im Herbst 2016 hat in den vergangenen Jahren hat erfreulicherweise hinsichtlich der Baukultur im Ensemblegebiet bei Behörden und Bürgern ein zukunftsweisender Umdenkprozess eingesetzt. Ihn zu dokumentieren, aber auch eindringlich vor der Gefahr zu warnen, die ein Erlöschen des Ensembleschutzes für den Dorfkern heraufbeschwören würde, hat der Förderverein 1000 Jahre Urkunde Aubing e.V. unter dem Motto „Unser Aubing – Zwischen gestern und morgen“ eine Ausstellung organisiert.

Die Ausstellung fand im Kulturzentrum UBO 9, Ubostraße 9, in 81245 München-Aubing statt.

Gleichzeitig wurden unter dem Titel „Durchwegungen“ eine Ausstellung mit großformatigen Schwarz-Weiß-Fotografien gezeigt, die sich zum Ziel gesetzt hatte, auf die zahlreichen Über- und Unterführungen im 22. Stadtbezirk einen besonderen Blick zu werfen. Die Bilder wurden von Klaus Bichlmayer mit einer Leica-Kamera aufgenommen.

Eine Dokumentation beider Ausstellungen ist in Vorbereitung.


Die Urkunden-Tafel in Aubing


Viele Bewohner des 22. Stadtbezirks werden sich bestimmt noch an die erste große Ausstellung im Kulturzentrum UBO 9 erinnern, die im Jubiläumsjahr 2010 auch die Urkunde König Heinrichs II. zeigte, auf der Aubing (damals Ubingun) zum ersten Mal vor 1000 Jahren urkundlich erwähnt worden war.

Fünf Jahre nach dem Festjahr und fast auf den Tag genau fünf Jahre nach der Enthüllung des 1000-Jahre-Steins am Pfarrerbergl in Aubing hat nun auch diese Urkunde in Form einer schön gestalteten Tafel in der Aubinger Öffentlichkeit einen würdigen und dauerhaften Platz bekommen. Entwurf und Ausführung sowie die Finanzierung der Tafel hat der Förderverein 1000 Jahre Urkunde Aubing e.V. übernommen.

Die Urkunden-Tafel wurde aufgestellt auf der Grünfläche an der Einmündung Zwillergasse-Schwemmstraße in Aubing, und mit einer kleinen Feier am Samstag, 17. Oktober 2015, um 10:30 Uhr enthüllt.


Der neue Aubing-Kalender 2017


Der Aubing-Kalender des Fördervereins für das Jahr 2017 ist reich bebildert und zeigt, wie die Aubinger feiern. Der Kalender ist in wenigen Exemplaren noch erhältlich beim Vorstand des Fördervereins.


"Bauen in Aubing" 3. Auflage


Am 12. Dezember 2011 stellten der Förderverein 1000 Urkunde Aubing e.V., das Aubinger Archiv e.V. und die Bürgervereinigung Aubing-Neuaubing eine Broschüre vor, die sich unter dem Titel "Bauen in Aubing" zum Ziel gesetzt hat, mit Empfehlungen für eine Bauweise zu werben, die das Ensemble des Dorfs nicht weiter beschädigt bzw. stärkt, und die die Aubinger motivieren möchte, den Ensemblecharakter zu erhalten.

Die Broschüre ist in der 3. Auflage (2016) über diesen Link online abrufbar (pdf-Datei, 0,9 MB). Erläuterungen hierzu in diesem Text. Die dritte Auflage ist gedruckt in der Genossenschaftsbank, in der Filiale der Stadtsparkasse in der Altostraße und beim Förderverein erhältlich.

 


Schee, dass gwen is'! Der Film zum Festjahr


Am 9. Dezember 2011 lud der Förderverein zu einer Filmpremiere ein: Unter dem Titel "Schee, dass gwen is'" wurde eine Filmdokumentation der Veranstaltungen des Festjahrs vom Festgottesdienst im April bis zum Silvesterfeuerwerk präsentiert, die vom Movie Team Video aus Weilheim im Auftrag des Fördervereins erstellt wurde. Die DVD kann direkt bei Movie Team Video unter folgender Adresse bestellt werden: info@movie-team.de

Wenn Sie in den Film mal reinschauen wollen, klicken Sie einfach hier (über youtube).


Zum Inhalt

Ziele

Zweck des Vereins ist die Förderung der Kultur und Heimatkunde im 22. Stadtbezirk der LH München.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Planung, die Koordination und Durchführung von kulturellen Veranstaltungen für das Festjahr 2010 anlässlich der erstmaligen urkundlichen Erwähnung Aubings im Jahre 1010, durch das Abhalten von Vorträgen, Ausstellungen und Informationsveranstaltungen über die geschichtliche Entwicklung und durch die Herausgabe einer Festschrift zum Jubiläumsjahr. Der Verein wird auch als Förderkörperschaft i. S. d. § 58 Nr. 1 AO tätig. Er beschafft Mittel und leitet diese an steuerbegünstigte Körperschaften zweckgebunden für die Förderung der Heimatkunde weiter.