Rückblicke

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Etwa 100 Veranstaltungen unterschiedlichster Art schmücken das Festjahr 2010, mit dem die erstmalige urkundliche Erwähnung Aubings vor 1000 Jahren gefeiert und der langen Geschichte unseres Siedlungsraumes gedacht wird.

Mit kurzen Zusammenfassungen seien beispielhaft einige dieser Veranstaltungen ins Gedächtnis gerufen.

"Viel Lärm in der Aubinger Lohe"
Ein Theaterstück der Limesschule

Schulspiel Limesschule

Man wird die Anfänge der Aubinger Geschichte umschreiben müssen, wenn es nach dem Theaterstück "Viel Lärm in der Aubinger Lohe" geht, das die Kinder der 4. Klasse der Grundschule an der Limesschule am 22. Juli 2010 aufgeführt haben. Denn exakt am 1. Januar 501 n. Chr. werden irgendwo in Böhmen faul gewordene Ehemänner von ihren Frauen vertrieben und durch den Spruch eines Druiden dazu verdammt, irgendwo im Westen eine Siedlung zu gründen. Nach mancherlei Schwierigkeiten lernen die vier Männer, sich ohne die sehr bequeme Unterstützung ihrer Frauen im Alltag zurecht zu finden und treffen eines Tages auf Feen und Waldkobolde, von denen sie als ungeliebte Eindringlinge angesehen werden.

Schulspiel Limesschule

Ein Zauberspruch soll Zwietracht bei ihnen säen, was durch eine kleine Ungeschicklichkeit der Kobolde aber zunächst dazu führt, dass sich die Männern zu verweichlichte Typen verwandeln. Erst im zweiten Anlauf geht die gewünschte Keilerei los, die durch des Druiden Spruch unterbrochen wird, der sie an den ursprünglichen Auftrag, in der Aubinger Lohe ein Dorf namens Aubing zu gründen, erinnert. Auch die Feen und Waldkobolde stimmen letztlich unter schweren Auflagen wie beim Dorfbau die Umwelt zu schonen und nicht mehr zu verbrauchen, als notwendig ist, der Gründung Aubings zu. Die Zuschauer waren hellauf begeistert von der Darbietung der Kinder, denen man in jeder Minute anmerkte, wie sehr sie sich mit ihren Rollen identifizierten.

Schulspiel Limesschule

Der Autorin und Regisseurin Sabine Lechenmayr, selbst Lehrerin an der Limesschule, aber mit eigener schauspielerischer Vergangenheit, sei sehr herzlich zu dieser originellen Art, Licht in das Dunkel der Aubinger Gründungsgeschichte zu bringen, gratuliert. Der Abend war eine echte Bereicherung des Festjahrs 2010. (kb)

Open air Festival am Luss-See am 18. Juli 2010

Open air Festival 2010

Nach zwei wetterbedingt eher weniger gut besuchten Tagen hatte der Himmel am letzten Tag des Open air Festivals ein Einsehen und schickte noch zur rechten Zeit seine Sonnenstrahlen.

Open air Festival 2010

Die Zuschauer kamen dann auch in Scharen und hatten viel Spaß am Programm, das das Kulturreferat in Zusammenarbeit mit dem BA 22 zusammengestellt hatte.

10. Weinfest des Burschenvereins Aubing

Weinfest des Burschenvereins AubingAm 16. und 17. Juli 2010 lud der Burschenverein Aubing zu seinem schon Tradition gewordenen Weinfest ein, das heuer aus Anlaß des 10-jährigen Jubiläums und der 1000-Jahr-Feier Aubings in einem großen Zelt auf der Belandwiese stattfand. Die beiden Abende waren, trotz drückender Schwüle am ersten Veranstaltungstag, sehr gut besucht. Wir gratulieren dem Burschenverein zum Erfolg, der für die viele Mühe entschädigte.

Eröffnung des Aubinger Geschichtspfads

Aubinger GeschichtspfadMit einem fröhlichen Fest wurde heute, 12. Juni 2010, der Aubinger Geschichtspfad von Oberbürgermeister Christian Ude eröffnet und seiner Bestimmung übergeben. Etwa 600 Besucher, Kinder der Gotzmannschule, Eltern und Politiker, verfolgten interessiert die Erläuterungen zur Entstehung des Geschichtspfads und erlebten mit, wie einige Kinder die letzten Stationen des Geschichtspfads selbst erklärten.

Aubinger Geschichtspfad

Der Förderverein bedankt sich bei allen, die zur Gestaltung des Festes beigetragen haben, insbesondere bei Werner Dilg, dem Vater des Aubinger Geschichtspfads.

 

Viele Sieger beim Schulquiz zum Festjahr

Eisenbahnrad

Hätten Sie gewusst, dass es sich bei dem „Bremsschuh“ am Eisenbahnerdenkmal in Neuaubing (siehe Bild) um den Bronzeabguss eines originalen Arbeiterschuhs aus dem Eisenbahnausbesserungs-werks Neuaubing handelt? Wahrscheinlich müssten sogar viele Neuaubinger Mitbürger bei dieser und ähnlichen Fragen passen, die sie um die kleineren und größeren Symbole drehen, die man mit aufmerksamen Augen im ganzen Stadtbezirk entdecken kann. Um dafür schon bei den Schulkindern Interesse zu wecken, veranstaltete der Förderverein 1000 Jahre Urkunde Aubing anlässlich des Festjahrs vor den Pfingstferien eine Rätselralley, zu der die sieben Grund- und Hauptschulen im Stadtbezirk eingeladen wurden. Inzwischen wurden die Fragebögen ausgewertet und die Sieger ermittelt. Etwa 1100 Kinder und Jugendliche haben sich an der Ralley beteiligt, an die 300 Preise (Geldbeträge und Fußbälle, Freikarten für Lollihop, Kinderpralinen und Bäckergutscheine), die von UniCreditbank, von Lollihop, der Fa. Kiesel, der Bäckerei Mayer, der Fa. Prüller und von privater Seite gestiftet wurden, erfreuten die Sieger. Die Reaktionen der einzelnen Schulen waren durchweg sehr positiv, wie einige Rückmeldungen zeigen: „...Bei uns an der Schulquiz SiegerehrungGrundschule an der Wiesentfelser Straße haben sehr viele Kinder an der Ralley teilgenommen. Meine Klasse hat den Fragebogen als „Ferienhausaufgabe“ über die Pfingstferien aufbekommen. Viele Kinder sind losgegangen und haben versucht, die Fragen zu beantworten. Eine dritte Klasse hat die Fragen gemeinsam im HSU-Unterricht im Rahmen der Stadtgeschichte beantwortet“. Die Hauptschule an der Reichenaustraße Teilte mit: „...Mit Interesse erfuhren die Schüler etwas über die Kunstobjekte, an denen sie fast täglich vorbeiliefen, deren Bedeutung ihnen und ihren Eltern jedoch nicht geläufig waren. Somit war die Ralley ein wichtiges Erlebnis für die Schüler, sich mit ihrem Stadtviertel zu beschäftigen.“ Die Grundschule am Schubinweg in Lochhausen schickte sogar einen liebevoll gestalteten Dankbrief.

Der Förderverein bedankt sich auch auf diesem Weg nochmals bei allen Spendern, den Schulleitungen und natürlich bei den Kindern und Jugendlichen im Stadtbezirk für ihr Interesse und ihre Unterstützung.

Hier können sich die interessierten Erwachsenen die Fragebögen herunterladen:

Gotzmannschule | Limesschule | GS Ravensburger Ring | GS Schubinweg | GS Wiesentfelser Straße | HS Reichenaustraße | HS Wiesentfelser Straße

 

Der Festgottesdienst mit Erzbischof Marx: Ein erhebendes Erlebnis

Etwa 500 Gläubige nahmen am Jubiläumsgottesdienst anläßlich der 1000-Jahr-Feier am 18. April 2010 in St. Quirin teil. Er wurde zelebriert von Erzbischof Dr. Reinhard Marx mit Pfr. i.R. Alois Brem, Pfr. Konitzer, Pfr. Tauchert, P. Abraham und P. Paul als Konzelebranten. Der Kirchenchor von St. Quirin unter der Leitung von Daniela Niedhammer gestaltete mit der "Credo"-Messe von Wolfgang Amadeus Mozart den Festgottesdienst musikalisch. Er wurde für alle Teilnehmer zu einem erhebenden Erlebnis. Die kirchliche Feier setzte sich in einem großen Fest im Pfarrzentrum fort, das bis in den späten Nachmittag dauerte.

Erzbischof Marx Festgottesdienst-Zelebranten

Festgottesdienst-Zelebranten

Links oben: Erzbischof Marx bei seiner Ankunft. Rechts oben: Die Festpredigt, gehalten vom Erzbischof. Unten: Die Zelebranten des Festgottesdienstes

Die feiernde Gemeinde Festlich-fröhliche Stimmung beim Festgottesdienst

Der Festgottesdienst wurde für alle Teilnehmer zu einem erhebenden Erlebnis. Die kirchliche Feier setzte sich in einem großen Fest im Pfarrzentrum fort, das bis in den späten Nachmittag dauerte.

Auszug aus der Kirche druch ein Spalier von Vereinsfahnen

Nach dem Gottesdienst zogen die Zelebranten durch ein Spalier der Vereinsfahnen aus der Kirche zum sich anschließenden Fest im Pfarrzentrum.

Zum Inhalt

Ziele

Durch die Gestaltung des Festjahrs 2010 soll im ganzen 22. Stadtbezirks der Landeshauptstadt München das Bewusstsein um die reiche Geschichte des Aubinger Siedlungsraums geweckt und gestärkt werden. Die Feier unserer sehr weit in die Vergangenheit reichenden Wurzeln möge die Identität unseres Orts am Rande der Großstadt für die Zukunft bewahren und die Gemeinschaft untereinander weiter wachsen lassen.